das bin ich losgeworden am Sonntag, 31 Januar 2010 um 22:17 und habs eingetuetet in alltäglICHes. jeden weiteren senf kannst du total kostenlos per feed abonnieren RSS 2.0 . du kannst mitsenfen, oder nen trackback senden.
gabs
…….alltaegl-ICH-minimalist-ICH…….
Naja, man kanns auch übertreiben würd ich sagen, denn so gross ist der Tag morgen nun auch nicht LOL, aber immerhin geh ich zum erstenmal seit oktober 2002 wieder außer Haus arbeiten und das ist für mich schon irgendwie gross
Jedenfalls finde ich es an der Zeit, die letzten Jahre mal ein bischen Revue passieren zu lassen. Manch einer könnte jetzt auf die Idee kommen, dass ich die letzten 7 1/4 Jahre auf der faulen Haut gelegen hab, aber ehrlich gesagt: ich hatte tagtäglich alle Hände voll zu tun!
Nachdem ich damals trotz Schwangerschaft rausgeschmissen wurde (ja, ich weiss, es gibt ein Gesetz, dass Schwangere unkündbar sind aber ich sag nur: Gesetz und Umsetzung dessen sind oft zwei völlig verschiedene Nudelsorten…) hab ich erstmal ein paar Wochen getrauert, mich dann aber meinem damals gerade mal zwei Jahre jungen Sohnemann und meiner Schwangerschaft gewidmet und ich muss sagen, ich habs genossen
Naja, und als die Kleine dann da war, hatte ich ohnehin alle Hände voll zu tun und wenns nur das Bestaunen dieses kleinen süssen Wunders war
Dann stand auch schon der Umzug nach hierher an und im Sommer drauf kam Grosskind in den Kiga und ich dachte: jetzt wirds langweilig so alleine mit der kleinen Grotte – aber nöööö, war irgendwie nicht. Sie hat mich ganz schön auf Trab gehalten. Sie war und ist nun mal ne superaktive Maus.
Ratzfatz waren wieder zwei Jahre verflogen und auch Tochterkind kam in den Kiga.
Das war der Moment an dem ich dachte: jetzt könnte ich eigentlich wieder arbeiten gehen, aber irgendwie war der Vormittag so mit Hausarbeit angefüllt, dass es ganz schnell auch schon wieder Zeit war, die beiden vom Kiga abzuholen. So verging wieder ein Jahr und Grosskind kam zur Schule.
Ab da wollte ich nun endgültig wieder arbeiten gehen, es stellte sich nur die Frage: WIE? Die Schule war tagtäglich um 11.20 Uhr aus – ja wie soll man bei diesen Zeiten einen Halbtagsjob finden?
Zwischenzeitlich hatte ich das scrappen für mich entdeckt und ich gestehe: ich war schnell süchtig, sodass die Hausarbeit auf den Nachmittag verlegt wurde
2008 bekam Großkind dann einen Betreuungsplatz in der Schule sodass der Weg zur Arbeit wirklich offen stand aber dann hatte ich keine Lust mehr und schwupp war auch schon der Sommer 2009 da und Tochterkind kam in die Schule!
Die Vormittage fingen an mich zu langweilen. Die Hausarbeit hatte ich über die Jahre relativ gut organisiert, sodass sie nicht mehr den ganzen Vor- bzw. Nachmittag in Anspruch nahm, der Sommer ging auch vorbei und so war auch “sonnen” keine Alternative mehr. Das scrappen hatte ich mittlerweile auf den Abend verlegt und somit konnte es meinen Tag auch nicht mehr ausfüllen.
Also beschloss ich: schluss damit, ab 2010 gehts wieder los!
Yep und so ist es nun – ab morgen!
16 Stunden die Woche wuppe ich nun das Büro einer Autovermietung inkl. eines Sachverständigenbüros und hab jetzt damit auch Birgits Frage endlich beantwortet. Sorry, dass das solange gedauert hat…
Ich bin so begeistert von dem Job, weil er genau das ist, was ich wollte:
- hier in unserem Kaff (nein, so klein ist es nun auch wieder nicht)
- ich kann hinlaufen (und wer mich kennt, weiss, dass das ein riesen Pluspunkt ist LOL)
- die Arbeitszeit ist von 9-13 Uhr perfekt auf meine Bedürfnisse abgestimmt
- ich muss mir keinen Stress mit nach Hause nehmen
- und ich komm tatsächlich mal aus dem Haus (dazu muss ich mich in der Tat immer zwingen *winkezuUli*)
Wenn man überlegt, dass ich vor den Kindern im Management gearbeitet hab, jeder Tag mindestens ein 18 Stunden-Tag war und ich dann dennoch mit Unterlagen bepackt und vollem Kopf nach Hause gefahren bin, hört sich das doch jetzt wunderbar relaxed an, oder?
Obwohl ich ziemlich genau weiss, was auf mich zukommt (schliesslich war ich ja Anfang Januar zwei Tage Probearbeiten), bin ich doch ein kleines bischen aufgeregt, aber das muss auch sein irgendwie, oder?
Also, ich verabschiede mich von meinem liebgewordenen Lotterleben, das immer so vollgepackt war und ich mich jeden Abend gefragt habe, wo eigentlich die Stunden hin sind und heisse meinen neuen Alltag herzlich Willkommen!
Ready for takeoff!
5 sind auch was losgeworden zu “letzter Abend vor dem grossen Tag”
















Februar 1st, 2010 at 08:17
Lach, ach Du bist so herzerfrischend… dankeschön für die Auskunft zu Deiner neuen Tätigkeit.
Nun wünsch ich Dir einen ganz tollen ersten Arbeitstag… ich freu mich total für Dich und bin gespannt, was Du berichten wirst.
Knutscha von mir
Ach… die Fotoserie ist genial… schön zu sehen, wie gross die Kinder geworden sind und auch Deine Veränderung!!!
Februar 1st, 2010 at 13:54
Das war ein schöner Artikel, interessant mal zu lesen, was Du so in den letzten Jahren gemacht hast.
Ich wünsch Dir alles gute für naja, ist ja schon heute und hoffe, Du hast gaaanz viel Spaß!
Februar 1st, 2010 at 17:04
ein toller Post und schön die Veränderung Deiner Haarfarbe in diesen Jahren zu sehen…
ja, da haben wir uns nun zum selben Zeitpunkt von unserem Lotterleben verabschiedet.
Bin gespannt, was Du uns nach Deinem ersten Arbeitstag berichten wirst
Februar 1st, 2010 at 18:37
hach gabs, jetzt bist du mir wieder ein stückchen mehr symphatisch geworden
ich würd mich auch zu gern von meinem lotterleben verabschieden … bin gespannt was du von deinem 1. arbeitstag berichtest
lg nadine
Februar 1st, 2010 at 22:21
Ein schöner Rückblick. Ich hoffe, dein erster Tag war super.
Veil Spaß im neuen Job und Alltag